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          Wo Unternehmen handelsbezogene Technologie-Investments tätigen

          AUSGEWÄHLTER ARTIKEL

          Digitale Kapazitäten sind mittlerweile sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen gleichermaßen unverzichtbar geworden, was sich auf die letzten zwei Jahre Pandemie und die damit einhergehende, steigende Relevanz der Internetvernetzung zurückführen lässt. Laut einer Umfrage von Euromonitor International unter dem Titel “Voice of the Industry: Digital Survey“ stellt die digitale Präsenz für die meisten Unternehmen eine wesentliche Komponente ihres Leistungsversprechens dar. Darüber hinaus sind sich mehr als 75 Prozent der Branchenexperten darüber einig, dass ein positives, digitales Kundenerlebnis ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens sei.

          In Anbetracht des steigenden Stellenwerts von Verbrauchertrends wie beispielsweise dem Online-Handel haben technologiebezogene Investitionen deutlich zugenommen und Initiativen im Zusammenhang mit der Erweiterung oder Verbesserung mobiler Plattformen oder Omnichannel-Strategien an Popularität gewonnen. Dadurch ist es auch erforderlich geworden, in operativen Bereichen wie bei der Lieferung und Abwicklung mehr Technologie einzusetzen sowie neue Zahlungsmöglichkeiten bei Online- oder Offline-Zahlungen zu ermöglichen.

          Technologiebezogene, operative Investitionen waren im Jahr 2021 die am meisten forcierte Investitionsklasse, gefolgt von der Einführung von Produkten im Bereich der neuen Technologie und technologiegetriebenen Produktinnovationen. Berichten zufolge planen Unternehmen in allen drei Bereichen nach der Pandemie verstärkte Investitionen. Dies verdeutlicht den Wunsch, mit Hinblick auf unmittelbare und langfristige, strategische Ziele mehr in Technologie investieren zu wollen.

          Dieser Aufschwung an Investitionen in der Technologiebranche wird durch die steigende Zahl an Anwendungsfällen für neue und ausgereifte Technologien im Handel gestützt. Dank der geringeren Kosten für bestimmte Technologien und gestiegenen Erfahrungen auf Seiten der Firmen hat sich auch die Möglichkeit eröffnet, durch neue Geschäftsmodelle Lösungen zu finden. Diese Möglichkeit wird durch den kontinuierlichen technischen Fortschritt stetig erweitert, der im Handel und dessen gesamten Produkt- und Dienstleistungserlebnis immer stärker Anwendung findet. Im Fokus von Unternehmen steht heute – dank einer gestiegenen internen Kohärenz zu diesem Thema – die Bedeutung von Technologie für den strategischen Erfolg. Dies führte wiederum zu einer besseren Finanzierung und Unterstützung von Seiten der Führungskräfte dieser Unternehmen.

          Basierend auf der Umfrage von Euromonitor gibt die nachstehende Grafik Aufschluss darüber, welche Technologien Unternehmen momentan (kurzfristig), in einem Jahr (mittelfristig) und in fünf Jahren (langfristig) in Betracht ziehen – alles unter Berücksichtigung der jeweiligen handelsbasierten Anwendungsmöglichkeiten.

          Die sich verändernden Geschäftsstrategien zugunsten von Omnichannel-Strategien werden voraussichtlich dazu führen, dass Unternehmen gezwungen sind, Technologien kanalübergreifend zu integrieren. Nichtsdestotrotz wird der vorwiegende Fokus bei den von den Firmen beschlossenen Lösungen kurz- bis mittelfristig weiterhin auf der Einbindung der Kunden (customer engagement) liegen. Im Sinne dieses Ziels ist von den meisten Konzernen die Einführung von Cloud-Technologien und künstlicher Intelligenz zu erwarten. Da Unternehmen mit Investitionen in Technologien das Ziel verfolgen, diese als Werkzeug für Dienstleistungen einzusetzen, ist anzunehmen, dass diese verstärkt als Hilfsmittel für Kundeneinblicke und Analysen genutzt werden.

          Es ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage nach digitalen Technologien in den nächsten zwei bis fünf Jahren deutlich erhöhen wird. Bereits die heute ausgereiften Technologien können auf mittelfristige Sicht die meisten Geschäftsanforderungen von Unternehmen erfüllen. Langfristig gesehen dürfte der Schwerpunkt auf einer zunehmenden digitalen Integration bei unterschiedlichen Prozessen liegen. Dies kann beispielsweise in Form von mehr Transparenz der Lieferketten oder der Nutzung von Blockchain für dezentralisierte Prozesse verwirklicht werden. Dass Unternehmen die personalisierten Erfahrungen ihrer Kunden durch autonome Mobilität sowie virtuelle und angereicherte Erlebnisse aufzuwerten planen, ist gleichfalls vorstellbar.

          Während Technologien ihre kommerziellen Anwendungen verbessern und Unternehmen diesen Entwicklungen ausgesetzt sind, werden nur wenige die digitale Transformation wirklich anführen. Da immer mehr Firmen bereit sind, in digitale Technologien zu investieren, ist es einerseits unerlässlich, die richtigen Geschäftsanforderungen zu verstehen. Andererseits müssen auch die Auswirkungen relevanter, digitaler Technologien in Bezug auf die Geschäftsstrategie erkannt werden, die eine Schlüsselrolle beim Erreichen digitaler Effektivität spielt.

           

          Dieses Feature stammt von Euromonitor. Rize ETF Ltd gibt keinerlei Zusicherungen oder Gewährleistungen, weder ausdrücklich noch stillschweigend, hinsichtlich der Vollständigkeit, Genauigkeit, Zuverlässigkeit oder Eignung der in diesem Artikel enthaltenen Informationen.

           

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          Quellen

          Euromonitor International, “Where Companies Are Making Tech Investments Related to Commerce”. Available at: https://www.euromonitor.com/article/where-companies-are-making-tech-investments-related-to-commerce

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