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      Geht Der Kauf

          Vorstellung des Rize Pet Care UCITS ETF

          Am 5. April 2022 debütierte der Rize Pet Care UCITS ETF (KATZ) an der Londoner Börse. KATZ ist bestrebt, in Unternehmen zu investieren, die von der steigenden Zahl der Haustierbesitzer und der „Vermenschlichung” ihrer tierischen Begleiter, also der zunehmend enger werdenden Beziehung zwischen Mensch und Haustier, der Einführung von frischen und gesunden Lebensmitteln und Ernährung für Haustiere, der wachsenden Nachfrage nach Gesundheits- und Veterinärprodukten und -dienstleistungen für Haustiere und dem wertvollen Beitrag, den Haustiere zu unserer allgemeinen psychischen Gesundheit und unserem Wohlbefinden leisten, profitieren werden. Dazu gehören Unternehmen, die Tiernahrung, Tierleckereien und Tierverbrauchsmaterialien anbieten, Unternehmen, die Tiereinzelhandelsunternehmen betreiben, die hauptsächlich Haustierprodukte und -dienstleistungen online verkaufen, Unternehmen, die an Produkten und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Tiergesundheit wie der Lieferung und dem Vertrieb von Haustiermedizin, Veterinärdienstleistungen und -ausrüstung beteiligt sind, und Tierversicherungsunternehmen, die in erster Linie Tiergesundheits- und Lebensversicherungsprodukte anbieten.

           

          Die Tierpflege ist eine säkulare Wachstumsgeschichte. Die Branche expandiert seit 1994 stetig, nicht nur während der Dotcom-Blase und der globalen Finanzkrise, sondern auch während der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Rezession. Die Ausgaben für die Tierpflege werden für 2021 voraussichtlich fast 110 Milliarden US-Dollar erreichen. Im Jahr 2020 waren es noch 104 Milliarden US-Dollar und 2019 97 Milliarden US-Dollar.[1] Darüber hinaus gibt es heute mehr Haustierbesitzer auf der ganzen Welt als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.

           

          Ausgaben der US-amerikanischen Tierpflegeindustrie 1994-2021 (in $USD Milliarden)

          Quelle: American Pet Products Association 2021

          Der Anstieg der Ausgaben für die Tierpflege im Jahresvergleich hat drei Hauptursachen:

          1. Die höhere Anzahl von Haushalten, die ein Haustier besitzen
          2. Die leichte Tendenz bei den Millennials und der Generation Z, mehr für ihre pelzigen Begleiter auszugeben als die Älteren.
          3. Die größere Bereitschaft der heutigen Tierhalter, sich um mehr als nur ein einziges Haustier zu kümmern

          Heute haben etwa 67 Prozent der US-Haushalte Haustiere, im Jahr 1988 hingegen waren es nur 56 Prozent im Jahr 1988, so die American Pet Products Association (APPA). Tatsächlich gibt es heute mehr Haushalte mit Haustieren als Haushalte mit Kindern![3]

          Zwei Drittel der US-Haushalte haben mindestens ein Haustier

          Quelle: AlphaWise 2020, Morgan Stanley 2020

          Auch die Demografie bei der heimischen Tierhaltung hat sich gewandelt. Vor allem junge Menschen bringen jetzt immer schneller Haustiere in größerer Zahl in ihre Wohnungen. Die Generation der Millennials macht bereits 32 Prozent der Haustierhalter aus, die Generation Z ist ihnen dicht auf den Fersen, Tendenz steigend. In der Zwischenzeit steigt die Haustieradoption auch durch die Gruppe der Baby Boomer (wieder freier Platz im Haus) aus Bedürfnissen wie beispielsweise nach Loyalität und Kameradschaft, aber auch nach Sicherheit, weiter an. Die Verbraucher der Generation X[4] machen derzeit 24 Prozent der Tierhalter aus.[5]

          Haustierbesitz nach Generation (Prozent der aktuellen Haustierbesitzer)

          Gen Z 14 Prozent
          Millennial 32 Prozent
          Gen X 24 Prozent
          Baby Boomer 27 Prozent
          Builder 3 Prozent
          Quelle: American Pet Products Association 2021

           

          Wir sehen einen natürlichen Wandel in unserer Kultur und Gesellschaft. Da jüngere Kohorten ins Erwachsenenalter eingetreten sind, haben sie den haustierliebenden und haustierbesitzenden Lebensstil in viel größerem Maße angenommen als ihre Eltern. Hunde und Katzen sind ihre bevorzugten Haustiere, wobei Katzen und Süßwasserfische an zweiter und dritter Stelle stehen.

          Anteil der Haustierarten, die 2020 in den USA im Besitz sind, nach Generation

          Quelle: American Pet Products Association 2020

           

          Jüngere Menschen geben zudem mehr für ihre Haustiere aus als frühere Generationen. Als Teil dieses Phänomens ist die ”Vermenschlichung”der Haustiere, also ihre zunehmend engere Beziehung zum Menschen, zu einem wiederkehrenden Thema geworden. Laut einer Umfrage von Euromonitor’s Voice of the Consumer steigt die Zahl der Befragten, die ihre Haustiere als “geliebte Familienmitglieder” betrachteten, weiter an.

          Haltung gegenüber Haustieren (Prozent der Befragten)

          Quelle: Euromonitor’s Voice of the Consumer Survey 2021

           

          Von Kleidung, Pflege, Premium-Lebensmitteln, Leckereien und Spielzeug – wir haben eine Tendenz entwickelt, unsere Haustiere immer mehr wie unsere eigenen Kinder zu behandeln. Und das war sehr lukrativ für Tierpflegeunternehmen.

          Umsätze des Haustiermarktes in den USA von 2011 bis 2021, nach Kategorie (in Mrd. USD)

          Quelle: American Pet Products Association 2021

           

          Und dieser Trend wird sich fortsetzen. Morgan Stanley zufolge werden die durchschnittlichen jährlichen Haushaltsausgaben pro Haustier bis 2025 von auf US-Dollar 1.292 steigen. Noch im Jahr 2020 waren es 980 US-Dollar.[6] Bis 2030 sollen die Ausgaben um weitere US-Dollar 600 auf 1.909 US-Dollar pro Haustier pro Jahr zulegen – äußerst vielversprechende Aussichten für Tierpflegeunternehmen in den kommenden Jahren.

          Globale Momentaufnahme von Hundefutter

          Quelle: Euromonitor’s World Market for Pet Care May 2021

           

          Globale Momentaufnahme von Katzenfutter 

          Quelle: Euromonitor’s World Market for Pet Care May 2021

           

          Globale Momentaufnahme anderer Lebensmittel

          Quelle: Euromonitor’s World Market for Pet Care May 2021

           

          Globale Momentaufnahme von Haustierprodukten

          Quelle: Euromonitor’s World Market for Pet Care May 2021

           

          Verwandter ETF:

          KATZRize Pet Care UCITS ETF

           

          Quellen:

          [1] American Pet Products Association, “Pet Industry Market Size, Trends & Ownership Statistics, 2022. Available at: https://www.americanpetproducts.org/press_industrytrends.asp

          [2] Insurance Information Institute, “Facts + Statistics: Pet Ownership and Insurance”< 2022. Available at: https://www.iii.org/fact-statistic/facts-statistics-pet-ownership-and-insurance#:~:text=Seventy%20percent%20of%20U.S.%20households,and%2067%20percent%20in%202019

          [3] Post Gazette, “Pet Tales: Pets outnumbers children in U.S. households – and we’re spoiling them”, March 2022. Available at: https://www.post-gazette.com/pets/pet-tales/2019/04/19/Pet-Tales-AKC-American-Kennel-Club-pet-insurance-Labrador-retriever-pit-bull/stories/201904190009

          [4] American Pet Products Association, “Pet Industry Market Size, Trends & Ownership Statistics, 2022. Available at: https://www.americanpetproducts.org/press_industrytrends.asp

          [5] Ibid

          [6] Morgan Stanley, “Why Pets Could Be a Long-Tail Investment Trend”, April 2021. Available at: https://www.morganstanley.com/ideas/us-pets-investing-trend

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