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          Windmils, wind energy, clean energy in the US

          Das Risiko der US-Wahl und Erwartungen für den Grünen Wandel in 2024

          Environmental Impact

          Verfasst von: Rahul Bhushan

          Veröffentlicht: 12 January 2024

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          Wichtigste Erkenntnisse

          Trotz der großen politischen Differenzen in den USA investieren überparteiliche Gruppen aktiv in Wind- und Solarenergie und zeigen damit ihr gemeinsames Engagement für erneuerbare Energien zur Förderung des Wirtschaftswachstums.

          Obwohl sich die republikanisch dominierten Bundesstaaten gegen den Inflation Reduction Act (IRA) gewehrt haben, würden diese am meisten von den Investitionen in saubere Energien profitieren, da sie über ein großes Potenzial an erneuerbaren Energien und wirtschaftliche Möglichkeiten verfügen.

          Investitionen in saubere Energien sind daher aufgrund ihrer wirtschaftlichen Attraktivität und des gemeinsamen Fokus auf Energiesicherheit" resistent gegenüber politischen Veränderungen, was ein kontinuierliches Wachstum und Unterstützung unabhängig vom Wahlergebnis gewährleistet.

          Einleitung

          Bereits in den letzten fünf Jahren haben nachhaltige Aktien eine Reihe von großen Hürden überwunden. Dazu gehört die vierjährige Präsidentschaft von Donald Trump, die Covid-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine, ein noch nie zuvor da gewesener Zyklus an Zinserhöhungen der Zentralbanken und der Konflikt im Nahen Osten.

          Und das ist noch nicht alles: Die Unternehmen, die den Grünen Wandel vorantreiben, standen außerdem vor den Herausforderungen der teilweise unterbrochenen globalen Lieferkette und der schwankenden Kosten für wichtige Materialien wie seltene Erden und Lithium – und haben diese erfolgreich überwunden. Die Verfügbarkeit dieser Materialien ist unerlässlich für die Herstellung der Technologien für erneuerbare Energien. Den Unternehmen ist zudem gelungen, sich in einem sich verändernden regulatorischen Umfeld in verschiedenen Ländern zurechtzufinden und sich mit komplizierten und sich entwickelnden politischen Maßnahmen im Zusammenhang mit Anreizen für saubere Energie und Kohlenstoffemissionen auseinanderzusetzen.

          Zuletzt gelang es den Unternehmen und den von ihnen ausgegebenen Aktien auch der stark heterogenen öffentlichen Stimmung in Bezug auf die Energiewende stabil zu bleiben. Diese unterschiedliche Stimmung spiegelt sich auch in der globalen, öffentlichen Meinung zum Klimawandel und zur Energiepolitik wider. Die Beständigkeit der Aktien unterstreicht nicht nur die allgemeine Widerstandsfähigkeit des Sektors, sondern auch seine wichtige Rolle bei der allmählichen Umstellung der Weltwirtschaft auf Nachhaltigkeit.

          In diesem Artikel befassen wir uns mit dem anhaltenden Wachstum des Sektors für saubere Energien, einem säkularen Megatrend, der durch die Marktnachfrage, den technologischen Fortschritt und das globale Engagement für Nachhaltigkeit untermauert wird. Außerdem untersuchen wir die zunehmende parteiübergreifende Unterstützung für erneuerbare Energien, ein Faktor, der die Wahrscheinlichkeit signifikanter politischer Veränderungen nach den Wahlen verringert.

          USA clean energy, wind power

          Gibt es in den USA überparteiliche Unterstützung für grüne Energie? 

          Im Angesicht der großen politischen Gespaltenheit in den USA ist es keine große Überraschung, dass sich auch die Meinungen über Umweltprobleme in bemerkenswerter Weise unterscheiden. Das belegen auch Umfrageergebnisse: Laut den Daten von Pew Research sind 88 Prozent aller US-Bürger, die sich als Wähler oder Unterstützer der Demokraten identifizieren, über den Zustand der Erde beunruhigt. Dies trifft nur auf 50 Prozent der Unterstützer der Republikanischen Partei zu, und noch weniger Mitglieder dieser Gruppe fühlen sich besorgt oder motiviert, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.1

          Trotzdem hat die Kluft zwischen den Parteien die Investitionen in saubere Energie nicht behindert: Republikanisch dominierte Staaten (sogenannte red states) setzen aktiv auf Wind- und Solarenergie. Das belegt die folgende Analyse, die die Wind- und Solarenergieerzeugung in den USA anhand von Daten der Energy Information Administration und von Ember Climate untersucht hat und dafür wichtige Erkenntnisse von Hannah Ritchie, Daten-Forscherin bei Our World In Data miteinbezogen hat.2

          Republikanische Staaten produzieren am meisten Windkraft 

          Im Jahr 2022 waren die fünf US-Bundesstaaten, die bei der Windenergieerzeugung führend waren, überwiegend republikanisch, wie in der nachfolgenden Grafik ersichtlich ist. Das Diagramm kennzeichnet republikanisch dominierte Staaten in rot, demokratisch dominierte Staaten in blau und die in Parteidominanz schwankenden swing states in grau.

          US share of electricity generation from wind

           

          Der Vergleich nach durch Windenergie erzeugter Gesamtleistung offenbart einen ähnlichen Trend. Die nächste Grafik zeigt die 10 wichtigsten Bundesstaaten auf der Grundlage ihrer Windenergieerzeugung. Texas, eine Hochburg der Republikaner, führt diese Liste mit deutlichem Vorsprung vor anderen an. Nach Texas sind die nächsten drei führenden Staaten – Iowa, Oklahoma und Kansas – alle republikanisch. Bemerkenswert ist, dass insgesamt etwa 70 Prozent der Windenergie in den USA in republikanisch dominierten Bundesstaaten erzeugt wird.3

           

           

          Republikanische Bundesstaaten zeigen weniger Begeisterung für die Solarenergie, sind aber keine Solar-Gegner 

          In Sachen Solarenergie stellt sich der Trend in den republikanisch dominierten Staaten etwas anders dar. Zwar zeigen die red states mit Bezug auf diese Form der Energieerzeugung etwas weniger Engagement, doch ihr Engagement bleibt beträchtlich. So liegt der Staat Texas gleich nach dem demokratisch dominierten Kalifornien an zweiter Stelle bei der Erzeugung von Solarstrom. Florida und North Carolina, ebenfalls republikanische Staaten, sind unter den ersten fünf zu finden. Bemerkenswert ist auch, dass ein Drittel der gesamten Solarstromerzeugung der USA im Jahr 2022 auf Republikaner-Saaten entfällt.4

          US States electricity generation from solar PV

          Die Priorität der Republikaner liegt auf Energiesicherheit, Klimasicherheit ist weniger wichtig 

          Diese Daten deuten darauf hin, dass auch republikanische Bundesstaaten ihre Energieerzeugung sukzessive auf nachhaltige Varianten umstellen, wenngleich dies in erster Linie durch das Streben nach größtmöglicher Energiesicherheit begründet zu sein scheint. Die Sorge um den Klimawandel tritt höchstens an die zweite Stelle.  Aufgrund ihrer geografischen Lage im “Wind Belt” der USA verfügen republikanisch dominierte Staaten über reichlich Wind- und Solarressourcen, was zu hohen Kapazitätsfaktoren und attraktiven Investitionsrenditen führt.5 Für Landbesitzer ist die Verfügungstellung von Land für Wind- oder Solarenergie ein rentables Geschäft, das ihnen ein regelmäßiges Einkommen beschert und ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten nur minimal beeinträchtigt. Die so erzielte Renditestabilität ist besonders im Vergleich zu den Unwägbarkeiten der Landwirtschaft, die aufgrund von Wetterschwankungen und Missernten oft zu unbeständigen Erträgen neigt, attraktiv. Sie ist insgesamt eine wichtige Triebkraft für die Adoption von Wind- und Solarenergie in republikanisch dominierten Teilen der USA. Dies deutet auf eine Haltung gegenüber der Entwicklung erneuerbarer Energien hin, die pragmatischer ist als zunächst vielleicht angenommen.

          Many red states lie in the wind belt, with high wind speeds

          Die Umstellung auf saubere Energie in den republikanischen Bundesstaaten wird jedoch nicht ausschließlich von der Marktdynamik bestimmt. Auch politische Überlegungen spielen eine entscheidende Rolle. Erstens wird die Geschwindigkeit der Entwicklung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien wesentlich durch Vorschriften und Baubeschränkungen beeinflusst – Bereiche, in denen „rote“ Bundesstaaten oft Vorteile ausspielen können. Zweitens haben diese Bundesstaaten trotz den in ihnen dominierenden politischen Einstellungen in hohem Maße von Joe Bidens Inflation Reduction Act (IRA) profitiert – eine Situation, die eine gewisse Ironie in sich birgt.6

           

          Mögliche Auswirkungen des Inflation Reduction Act (IRA) auf republikanische und demokratische Staaten

          Derzeit sind die von der Republikanischen Partei geführten Bundesstaaten die größten Nutznießer des von Präsident Joe Biden unterzeichneten Klimagesetzes, obwohl kein einziger Republikaner für das Gesetz gestimmt hat.

          Die Financial Times stellte im September 2023 fest, dass etwa 80 Prozent der identifizierten Investitionen in saubere Technologien und Halbleiter im ersten Jahr nach dem Inkrafttreten des IRA in republikanisch regierten Bundesstaaten oder in Bundesstaaten mit breiter republikanischer Wählerschaft angekündigt wurden – die meisten davon in South Carolina und Georgia, gefolgt von Michigan und Ohio.7

          Solar power, USA Inflation Reduction Act

          Nach Schätzungen des Weißen Hauses werden die republikanischen Bundesstaaten dank der IRA bis zum Ende dieses Jahrzehnts rund 337 Milliarden US-Dollar an Investitionen für große Solar-, Wind- und Speicherprojekte anziehen. In der Zwischenzeit werden die von Demokraten geführten Staaten etwa 183 Milliarden Dollar erhalten.

          Und das ist der Grund

          Der Klimabereich der IRA unterstützt eindeutig und nachdrücklich Staaten mit nachgewiesenem Solar- und Windpotenzial und einer Erfolgsbilanz bei der Nutzung. Trotz des in bestimmten Regionen herrschenden Widerstands gegen saubere Energie sind diese Staaten dennoch führend bei der Entwicklung von Solar- und Windenergie.

          Wir haben gesehen, dass die Republikaner ihren Widerstand gegen den Klimawandel aufgeweicht haben. Es könnte also sein, dass ihre routinemäßige Unterstützung für fossile Brennstoffe und ihre routinemäßige Opposition gegen erneuerbare Energien als Ergebnis des IRA nachlässt.

          – Timothy Fox, Analyst beim Forschungsunternehmen ClearView Energy Partners

          Texas, der führende Windenergieproduzent, wird nach Schätzungen des Weißen Hauses Investitionen in Höhe von 66,5 Milliarden Dollar anziehen und damit alle anderen Staaten übertreffen.8 Der Staat Florida, der bei der Erzeugung erneuerbarer Energien derzeit hinter sechs Staaten zurückbleibt, liegt mit geschätzten 62,7 Milliarden Dollar an zweiter Stelle. Dicht dahinter folgt Iowa, bekannt für seine Windenergie, mit geschätzten 24,6 Milliarden Dollar.9

          Unter den demokratisch dominierten Staaten führt New York mit erwarteten Investitionen in Höhe von 34 Milliarden US-Dollar in saubere Energie, gefolgt von Kalifornien mit 21,2 Milliarden US-Dollar, wie das Weiße Haus mitteilte. Illinois nimmt den dritten Platz ein.10

          Die Regionen im Mittleren Westen und im Süden der USA haben sich zu bedeutenden Zentren für Cleantech-Fabriken entwickelt, was ihnen den Beinamen “Battery Belt” eingebracht hat.11 Georgia, ein traditionell republikanischer Bundesstaat mit jüngsten Zugewinnen der Demokraten, entwickelt sich zu einem Spitzenreiter, da sowohl die republikanische als auch die demokratische Führung aktiv die Herstellung von Solaranlagen, Elektrofahrzeugen und Batterien fördert. Die Politiker in Georgia sind sehr daran interessiert, sich mit diesen aufstrebenden Industrien zu verbünden, insbesondere im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die einst hauptsächlich von Progressiven und Befürwortern der Bekämpfung des Klimawandels befürwortet wurden.

          Auch die Situation in Ohio ist bemerkenswert. Trotz seines Rechtsrucks in den letzten zehn Jahren hat sich der Bundesstaat zu einem Magneten für die Entwickler von Solartechnologie gewandelt, auch wenn im Staat Maßnahmen ergriffen wurden, die die Errichtung von Projekten für erneuerbare Energien erschweren. Ohio gilt derzeit als einer der dynamischsten Märkte für neue Solarparks.

          Darüber hinaus ist Texas auf dem besten Weg, Kalifornien, einen Vorreiter in Sachen Solarenergie, als landesweit größten Erzeuger von Solarenergie aus Großanlagen zu überholen.

          Der springende Punkt ist, dass das Eintreten für Umweltbelange keine Voraussetzung für die Anerkennung der Bedeutung und des Wertes lokaler Energieinvestitionen ist. Folglich ist die Unterstützung für lokale Energieinvestitionen selbst in konservativen Kreisen ungebrochen. Diese Unterstützung beruht in erster Linie auf den wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, auf dem Potenzial für Beschäftigungswachstum und auf der Fähigkeit dieser Investitionen, die amerikanische Industrie wiederzubeleben.

          Die Erfahrungen mit Umweltaktien während der Trump-Ära 2016-2020

          Um diese Hypothese zu bestätigen, lohnt sich ein Blick auf die Zeit der Präsidentschaft von Donald Trump, also die Jahre 2016 bis 2020. Damals kam es trotz der Klimawandel-Skepsis des Präsidenten zu bemerkenswerten Verschiebungen in der Energiewirtschaft:

            1. Die US-Produktion von Solarmodulen stieg um erstaunliche 110 Prozent.12
            2. Die installierte Windkraftkapazität in den USA verdoppelte sich und stieg von 4,6 Prozent auf 9 Prozent.13
            3. Die Produktionskosten für Batteriepacks sind um beachtliche 89 Prozent gesunken, was die Verbreitung von Solar- und Windtechnologien beschleunigt hat.14

          Diese Errungenschaften im Bereich der sauberen Energie sind nicht wegen, sondern trotz Trumps Präsidentschaft zustande gekommen. Dies unterstreicht eine entscheidende Erkenntnis: Das dynamische Zusammenspiel von Marktkräften und technologischem Fortschritt erwies sich als zu gewaltig, um den Vormarsch der erneuerbaren Energien aufzuhalten. Der Markt hat erkannt, dass die Energiewende unvermeidlich ist und die fossilen Brennstoffe überflüssig werden.

          Global renewable capacity additions, 2015 - 2023

          Conclusio

          In Anbetracht unserer Analyse sind wir davon überzeugt, dass das Risiko im Zusammenhang mit dem Ausgang der US-Wahl im November wahrscheinlich minimal sein wird. Diese Schlussfolgerung wird durch die parteiübergreifende Anerkennung der wirtschaftlichen Vorteile von Investitionen in Solar-, Windkraft- und Batteriesysteme untermauert, selbst in republikanisch geprägten Bundesstaaten.

          Darüber hinaus stellen wir fest, dass das IRA über seine Rolle als “Energiewende”-Gesetz hinausgeht und mit der “American First”-Agenda übereinstimmt – ein überzeugender Faktor für die Republikaner, der durch empirische Daten belegt wird.

          Unsere Einschätzung deutet auch darauf hin, dass Investoren in erster Linie durch das Streben nach Renditen aus Investitionen in erneuerbare Energien motiviert sein werden, unabhängig von ihrem geografischen Standort oder der politischen Ausrichtung des Staates, in dem sie ihre Investitionen tätigen. Dies unterstreicht unserer Meinung nach die anhaltende Attraktivität von Investitionen in erneuerbare Energien für Kapitalgeber.

          Schließlich ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Begriff “Energiesicherheit” im Gegensatz zum enger gefassten Begriff “Klimasicherheit” eine breite Resonanz im gesamten politischen Spektrum gefunden hat. Diese Resonanz kann auf die universellen Auswirkungen steigender Energiepreise auf den Einzelnen zurückgeführt werden, die über politische Grenzen hinausgehen. Dieser Trend hat sich in den letzten zwei Jahren noch verstärkt, da globale Ereignisse wie Konflikte unsere Wahrnehmung von Sicherheit in Frage gestellt haben.

          References

          1

          Pew Science, “How Americans View Future Harms From Climate Change in Their Community and Around the U.S.”, October 2023. Available at: https://www.pewresearch.org/science/2023/10/25/how-americans-view-future-harms-from-climate-change-in-their-community-and-around-the-u-s/?utm_source=substack&utm_medium=email

          2

          Substack: Sustainability by numbers, “Republican states are going strong on solar and wind, but not for the climate”, January 2024. Available at : https://www.sustainabilitybynumbers.com/p/red-states-renewables?utm_source=profile&utm_medium=reader2

          3

          The Guardian, “Red states leading the US in solar and wind production, new report shows”, February 2023. Available at: https://www.theguardian.com/environment/2023/feb/26/red-states-lead-usa-renewable-energy-wind-solar-power

          4

          Substack: Sustainability by numbers, “Republican states are going strong on solar and wind, but not for the climate”, January 2024. Available at : https://www.sustainabilitybynumbers.com/p/red-states-renewables?utm_source=profile&utm_medium=reader2

          5

          Ars Technica, “In the US, wind power is getting bigger and better, report says”, August 2021. Available at: https://arstechnica.com/science/2021/08/in-the-us-wind-power-is-getting-bigger-and-better-report-says/

          6

          Bloomberg, “Red States to Reap the Biggest Rewards From Biden’s Climate Package”, April 2023. Available at: https://www.bloomberg.com/graphics/2023-red-states-will-reap-the-biggest-rewards-from-biden-s-climate-package/

          7

          Amanda Chu, Oliver Roeder and Alex Irwin-Hunt, “Inside the $220bn American Cleantech Project Boom,” Financial Times, August 2023, https://www.ft.com/content/3b19c51d-462b43fa-9e0e-3445640aabb5

          8

          Bloomberg, “Red States to Reap the Biggest Rewards From Biden’s Climate Package”, April 2023. Available at: https://www.bloomberg.com/graphics/2023-red-states-will-reap-the-biggest-rewards-from-biden-s-climate-package/

          9

          Ibid.

          10

          Ibid.

          11

          Ibid.

          12

          Ibid.

          13

          Ibid.

          14

          Ibid.

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